Hallo liebe Community,

heute gibt es mal wieder einen Wochenrückblick, der sich wie immer mit aktuellen Entwicklungen aber auch generellen Problemen rund um CBD beschäftigt. Folgendes hat uns in den letzten Tagen besonders beschäftigt:


Willkürliches Vorgehen großer Unternehme in Bezug auf CBD

Leider müssen wir immer öfter beobachten, dass Unternehmen wie Ebay, PayPal oder auch Facebook beim Thema CBD augenscheinlich willkürlich handeln. Während manche Anbieter bereits seit einer gefühlten Ewigkeit CBD Produkte auf Ebay anbieten, werden andere hingegen bereits nach kurzer Zeit gesperrt oder vom PayPal Zahlungsverfahren ausgeschlossen. Dies ist in unseren Augen nicht in Ordnung, denn wo es Richtlinien gibt, sollten diese auch für alle gelten. Ein Beispiel dafür ist die temporäre Sperrung der Fanpage unseres Partnershops CBD-Nature. Facebook hat die Seite bis zu einem erfolgreichen Widerspruch gesperrt, mit der Begründung Ihr Zweck würde dem bewerben von Pharmazeutika dienen.

Sofern Facebook seine Richtlinien derart definiert, muss man dies akzeptieren. Fraglich ist nur, warum es ein relativ junges Unternehmen trifft, während große Anbieter (deren Namen wir an dieser Stelle nicht explizit erwähnen möchten) ähnliche oder identische Produkte anbieten und nicht mit solchen Maßnahmen zu kämpfen haben. Das weiß wohl nur Facebook selbst. Denkbar ist natürlich auch ein „anschwärzen“ seitens eines Mitbewerbers, aber wir wollen hier niemandem etwas unterstellen.

Was Ebay betrifft, ist das derzeitige Vorgehen auch nicht gerade eine Motivation um qualitativ hochwertige Produkte anzubieten. Es gab bereits Fälle, in denen Hanf Speiseöl als CBD Öl verkauft wurde. Aber wen wundert es? Wenn man von Beginn an einkalkuliert, dass man wahrscheinlich schnell gesperrt wird, liegt einem wohl wenig daran, Vertrauen zu seinen Kunden aufzubauen. Oder gar Geld in Analysen zu investieren um dadurch eine einwandfreie Produktqualität garantieren zu können. Hier besteht in unseren Augen dringender Handlungsbedarf.


Aktuelle Rechtslage in Österreich:

Wie die meisten von Euch sicher mitbekommen haben, erfolgte in Österreich vor kurzem ein Erlass der den Verkauf von CBD haltigen Lebensmitteln bzw. Nahrungsergänzungsmitteln untersagt. Ausgenommen sind hiervon lediglich CBD haltige Nutzhanfblüten. Warum der Vertrieb dieser legal bleibt, während andere CBD Produkte stigmatisiert werden, ergibt aus unserer Betrachtung keinen Sinn. Nun stellt sich natürlich die Frage, welche Auswirkungen dieses neue Gesetz bisher auf den Handel mit CBD Produkten in Österreich hat? Augenscheinlich bieten viele Händler Ihre Produkte weiter an. Hier sind unsere Community Mitglieder aus dem schönen Alpenland gefragt. Was hat sich effektiv durch die neue Gesetzgebung geändert? Gibt es vielleicht schon Klagen dagegen, oder wie kommt es, dass viele Anbieter weiter machen wie bisher?

Wir betrachten die Situation sehr kritisch, denn wie bei allen Gesetzen mit Prohibitionsbezug entwickelt sich aus diesen schnell ein Schwarzmarkt. Natürlich wird man in Parks und einschlägigen Plätzen keine „CBD-Dealer“ antreffen, aber die Verlagerung des Markts in eine Grauzone oder „unter die Ladentheke“ fördert sicherlich keine Aspekte wie Qualität und Transparenz. Im Gegenteil, solche Gesetze sorgen meistens für eine nachlassende Qualität der betroffenen Produkte, da eine Qualitätskontrolle quasi nicht mehr möglich ist.

Ein Anliegen in eigener Sache:

In der letzten Zeit mussten wir leider vermehrt feststellen, dass Mitglieder der Community CBD Produkte via PN zum Kauf angeboten haben. Oder es wurden Mitglieder aufgefordert, sich per PN zu melden, denn man könne Ihnen das gesuchte Produkt anbieten. Wir sind leider gezwungen in Zukunft auf solche Dinge schärfer zu reagieren. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen sind wir als Gruppenbetreiber dazu verpflichtet, den Handel über Privatnachrichten zu unterbinden, sofern uns dies möglich ist. Zum anderen haben wir in unseren Community Regeln festgelegt, dass Handel dieser Art weder gewollt ist, noch toleriert wird. Eine solche Form des Handels führt zu Intransparenz und der Gefahr des Betrugs. Schließlich ist es für jedermann ein leichtes, mit einem falschen Facebook Account zu agieren und qualitativ minderwertige oder gar gesundheitsgefährdende Waren anzubieten. Schwarze Schafe gibt es leider überall wo Menschen das schnelle Geld wittern.

Wir sind eine offene Community und betreiben keine Zensur von Beiträgen, in denen es um Produkte von anderen Anbietern geht. Dies ist in vielen CBD Gruppen keine Selbstverständlichkeit, oft reicht ein bloßer Link zu einem Konkurrenzprodukt dort für einen Ausschluss aus der Gruppe. Ein solches Vorgehen wird es bei uns niemals geben, im Gegenzug erwarten wir dafür, dass sich Anbieter von CBD Produkten an unsere Gruppenregeln halten und diese respektieren.

Neue Studie zur Anwendung von CBD bei bestehendem Glaukom:

Leider hat eine neue Studie ergeben, dass CBD den Augeninnendruck erhöhen kann und somit für eine Verschlimmerung der Symptome bei einem bestehenden Glaukom sorgen kann. Im Gegensatz zu THC, welches den Augeninnendruck senkt, erhöht CBD diesen. Ein möglicher Grund dafür könnte darin liegen, dass THC ein Agonist ist, während CBD als Antagonist agiert. Forscher der Indiana University haben in ihrer neusten Studie belegt, dass CBD den primären Hintergrund der Erkrankung zu verschlechtern scheint, und zwar den Druckanstieg im Auge.

„Diese Studie wirft wichtige Fragen bezüglich der Beziehung zwischen den Hauptbestandteilen von Cannabis und ihrer Wirkung auf das Auge auf. Dies legt auch die Notwendigkeit nahe, mehr über die möglichen unerwünschten Nebenwirkungen von CBD zu erfahren. Insbesondere aufgrund seiner Verwendung bei Kindern“, führte der Wissenschaftler Alex Straiker aus.

Im Rahmen eines Vergleichs der Wirkung der Substanzen THC und CBD bei Mäusen ohne spezifische von THC und CBD betroffene Neurorezeptoren, konnten die Forscher die beiden Neurorezeptoren CB1 und GPR18 identifizieren, durch welche die erste Substanz den Druck im Auge senkte.

Diese neuerliche Studie ist insbesondere dadurch von Bedeutung, dass es bereits Augentropfen auf dem Markt gibt, welche CBD enthalten. Denn bisher ging man davon aus, das CBD wie auch THC den Augeninnendruck senkt. Die aktuelle Studie scheint dies zu widerlegen. Hier der Link zu dieser:

https://www.sciencedaily.com/releases/2018/12/181217151537.htm