Was ist CBD (Cannabidiol)?

was ist CBD

 

Bei CBD handelt es sich um ein natürliches, nicht psychoaktives, Cannabinoid der Cannabis Gattungen Cannabis Sativa, Cannabis Indica und Cannabis Ruderalis. Im Gegensatz zum bekanntesten Vertreter der Cannabinoide, dem THC, erzeugt CBD keinen Rausch oder andere psychoaktive Wirkungen. Auch ist es im Vergleich zu THC vollkommen legal und weder Erwerb, Besitz oder Konsum sind gesetzlich reglementiert oder können zu einer Strafverfolgung führen.

 

CBD wird in der Regel aus EU Zertifizierten Cannabis Sorten extrahiert, welche weniger als 0,2% THC enthalten und somit generell nicht geeignet sind um einen Rauschzustand herbeizuführen. Es handelt sich bei diesen Sorten um den sogenannten „Faserhanf“, auch als „Industriehanf“ bekannt. Das CBD wird unter Anwendung verschiedenster Extraktionsmethoden aus dem Pflanzenmaterial isoliert und anschließend gereinigt.

Eine dieser Extraktionsmöglichkeiten ist die Co² Methode, welche ganz ohne Lösungsmittel verläuft und ein Endprodukt ermöglicht, welches frei von eventuellen Lösungsmittelrückständen ist. Im nächsten Schritt wird das gewonnene CBD mit entsprechenden "Trägeröl", wie zum Beispiel MCT Öl oder Hanf Öl homogenisiert und aufbereitet.

Dies bedeutet, dass kleinste Pflanzenpartikel oder andere Verunreinigungen aus dem gewonnen CBD Öl gefiltert werden, um eine höhere Qualität sowie eine bessere Haltbarkeit des Endprodukts zu gewährleisten. Nach der Filterung wird das CBD Öl von unabhängigen Laboren auf seinen Cannabinoidgehalt sowie Pestizide oder andere unerwünschte Inhaltstoffe analysiert. Solche Pestizide können enthalten sein, wenn der Bauer den Faserhanf mit eben diesen Stoffen „behandelt“ hat. Daher sollte man als Anbieter von CBD Produkten seinen Lieferanten trauen und vor Beginn der Extraktion entsprechende Analysen des Hanfbauern anfordern.

Die Analyse des Endproduktes ist selbstverständlich dennoch unerlässlich, jedoch reduziert man somit die Gefahr, erst bei dieser Analyse eine eventuelle Belastung mit Pestiziden oder Düngemitteln zu bemerken.

 

 

Wie CBD im Körper wirkt:

Der genaue Wirkmechanismus von Cannabidiol im Körper ist derzeit noch nicht vollständig erforscht. Dieser Prozess unterliegt vielfältigen Interaktionen und ist leider nicht so konkret zu beschreiben wie zum Beispiel der Wirkmechanismus von THC. CBD ist eine komplexe Substanz mit interessanter Wirkweise.


Während THC lediglich an den Rezeptoren CB1 und CB2 andockt um dort seine berauschende Wirkung zu entfalten, ist CBD quasi das Gegenstück. Es dockt unter anderem auch an diesen Rezeptoren an, jedoch als Antagonist, was bedeutet dass es unter anderem die Wirkung von THC abschwächt. CBD ist quasi der Gegenspieler des THC.

Erstaunlicherweise aktiviert CBD trotz seiner Stellung als Antagonist in manchen Fällen die auch die CB1 Rezeptoren. So entsteht die Entspannung von Blutgefäßen nach Einnahme von CBD durch die Aktivierung von CB1 Rezeptoren sowie Vanilloid Rezeptoren.

Desweiteren hemmt CBD die Aufnahme des Endocannabinoids Anandamid in der Zelle, sowie auch dessen Abbau. Endocannabinoide sind Cannabinoide, welche in jedem menschlichen Organismus produziert werden. Durch diesen Prozess steigert CBD die Konzentration des Anandamid. Nach derzeitigen Erkenntnissen hemmt CBD offensichtlich den Transport des Endocannabinoids zum Protein in der Zelle, die für den Abbau dessen verantwortlich ist.

Es gibt eine ganze Reihe von Rezeptoren, an denen CBD andockt. Die Vanilloid Rezeptoren Typ 1 und Typ 2 sowie der Glycin Rezeptor. Die Interaktion mit diesen Rezeptoren ist nach aktuellem Stand der Wissenschaft für die Signalgebung durch Adenosin im Körper verantwortlich. Adenosin besitzt eine Reihe von Eigenschaften. So blockiert es unter anderem die Ausschüttung sämtlicher aktivierender und belebender Neurotransmitter wie Dopamin, Noradrenalin und Acetylcholin. Manche entzündungshemmende Wirkungen könnten auf diesem Prinzip beruhen.

Auch der 5-HT-1A Rezeptor wird durch CBD aktiviert, was eine angstlösende Wirkung zur Folge hat. Weitere Eigenschaften von CBD werden ebenfalls auf das interagieren mit diesem Rezeptor zurückgeführt. CBD bindet desweiteren am GPR55 Rezeptor, einem vermutlichen CB Rezeptor(Viele Forscher bezeichnen diesen bereits als CB3 Rezeptor), was mitverantwortlich für die entzündungshemmenden Eigenschaften von Cannabidiol ist. Zellstudien deuten darauf hin, dass CBD seine krampflösenden Eigenschaften zumindest zum Teil aufgrund seiner Wirkungen auf bestimmte Zellmembran-Kanäle ausübt.

In hohen Dosen bindet CBD am Dopamin-2 Rezeptor, was man auch bei Medikamenten gegen Psychosen beobachten kann. Cannabidiol kann also auch hier eine sinnvolle Ergänzung oder gar eine Alternative sein. Ein weiterer großer Vorteil von Cannabinoiden, insbesondere CBD, sind ihre Eigenschaften als potente Antioxidantien. Sie sind somit also Fänger freier Radikale. In Versuchen zeigte sich, dass Cannabidiol oxydativen Schädigungen durch Wasserstoffperoxid besser oder gleich wirksam wie Ascorbinsäure(Vitamin C) oder Tocopherol(Vitamin E) vorbeugt.

 

Wie man bis hierher sieht, zeigt CBD erstaunliches Potential als Nahrungsergänzungsmittel, und dies nicht nur bei den oben genannten Beispielen. Hier einige exemplarische Krankheitsbilder, bei denen die Einnahme von CBD als Nahrungsergänzungsmittel bereits vielversprechende Erfolge erzielte.

-        Epilepsie

-        Angststörungen und posttraumatische Belastungsstörung

-        Depressionen

-        Entzündungen und Autoimmunerkrankungen

-        Nervenschutz und Multiple Sklerose

-        Allergien und Asthma

-        Krebs

-        Übelkeit und Erbrechen

-        Reduzierung des Appetits und Übergewichts

-        Diabetes

-        Morbus Alzheimer

-        Morbus Parkinson

-        Schädigung von Leber, Nieren, Lunge und Gehirn

-        Herzinfarkt und Herzschädigung

-        Bluthochdruck

-         Akne und andere Hautkrankheiten

 

 

Im Netz finden sich viele Beiträge von CBD Nutzern bezüglich der oben aufgeführten Krankheiten. Wer sich nicht scheut Fachliteratur zu erwerben sollte sich unbedingt die Werke von Dr. Franjo Grotenhermen anschaffen. Dieser ist ein Pionier auf dem Gebiet der Cannabinoid Forschung und eine international anerkannte Koryphäe. Nicht ohne Grund ist er Leiter der „Internationalen Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin(IACM).

 

Die Hanfpflanze wurde bereits vor mehr als 5000 Jahren medizinisch eingesetzt. Mittlerweile bietet die Hanfpflanze mehr als 489 Bestandteile, wie zum Beispiel zahlreiche Pflanzenstoffe, die eine besondere Wirkung mit sich bringen. Insgesamt verfügt die Hanfpflanze über 70 Cannabinoide. THC, sowie CBD sind die bekanntesten davon.

 

Cannabidiol ist übrigens nicht psychoaktiv. Dieser Stoff bindet sich an unterschiedliche Rezeptorsysteme. Daher ist dieser besonders verträglich und interessant für die Selbstmedikation. So können sich Eigenschaften entfalten, die zum Beispiel gegen Entzündungen oder epileptische Anfälle wirken, dämpfende Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Dieser ganz besondere Hanf, der sehr reich an Cannabinoidi st, darf legal angebaut werden, weil der Gehalt an THC sehr niedrig ist. Die Konzentration an Cannabidiol ist überdurchschnittlich hoch. Dieser Stoff befindet sich in den Blüten, sowie im oberen Drittel der Pflanze. In der Folge werden entweder Auszüge der Pflanze in Öl eingelegt oder die Pflanzenteile extrahiert. Extrakte aus der CO2 Extraktion sind ganz besonders hochwertig. Dieses Verfahren verläuft komplett ohne Hitze, so dass das komplette Spektrum der Pflanze, sowie natürlich auch sämtliche Cannabinoide enthalten bleiben.

Interessant für die Kosmetikindustrie

Hanf hat eine schmerzhemmende Wirkung und harmonisiert das Adrenalin. Es fungiert als Entzündungshemmer und zudem sind Cannabinoide, wie zum Beispiel das CBD besonders interessante Radikalfänger und schützen die Zellen. Zu den weiteren Cannabinoiden mit Gesundheisfördernden Eigenschaften gehören neben dem bekanntesten Vertreter CBD (Cannabidiol), auch weiter nicht psychoaktive Cannabinoide wie CBN, CBC und CBG. Besonders jene, die eventuell unter akuten Hautschädigungen oder Hautirritationen leiden, können diese mit Cannabidiol Salbe gut behandeln. Auch für empfindliche Babyhaut eignet sich ein Baby Balsam mit einer Mischung aus Zink und Cannabinoid. Die Cannabinoide beruhigen die Haut und wirken auch gleichzeitig antibakteriell. Entzündungen der Haut werden gehemmt, Schmerzen werden gelindert. So können sich Menschen, die unter Akne leiden, sich im Bereich der Cannabinoid Kosmetik eines alternativen Weg zur gängigen Schulmedizin erfreuen. Die Hautzellen werden nicht mehr durch freie Radikale geschädigt, was wiederum bedeutet, dass sich das gesamte Hautbild durch geringere Umweltbelastung verschönert. So lässt sich die Hautalterung verzögern, bzw. die Elastizität der Haut verbessern. Dadurch kann man effektiv frühzeitiger Hautalterung und Feuchtigkeitsverlust vorbeugen. Cannabidiol Öl kann ganz einfach aufgetragen werden. So lassen sich diverse Alterserscheinungen ganz leicht in den Griff bekommen, dabei ist Cannabidiol als Kosmetikmittel komplett legal in Deutschland erhältlich.

Im Kampf gegen Falten gilt CBD Öl als regelrechte Geheimwaffe und bietet eine schonende Alternative zu diversen Spritzen gegen Falten und viel Chemie. Über das CBD ist es möglich, der Haut zusätzlich Feuchtigkeit zuzuführen. Im Alter nimmt der Anteil diverser ungesättigter Omega sechs Fettsäuren ab. Besonders Stress, falsche Ernährung oder Alkoholkonsum begünstigen die Hautalterung. Dagegen lässt sich mit Cannabidiol hervorragend entgegenwirken. In diesem speziellen Öl für sind alle Stoffe enthalten, die das Hautbild verjüngen. Zusätzlich nützt es, neben der äußerlichen Anwendung mit einer Creme, bzw. Salbe reichlich Flüssigkeit aufzunehmen. Durch das CBD ist es möglich, dass Flüssigkeit besser in die Zellen gelangt und diese auffüllt. Die Hautcreme mit Cannabidiol bindet die Flüssigkeit in den menschlichen Zellen. Dadurch werden kleine Falten quasi aufgepolstert. Eine ideale Kombination bieten Früchte Tee, Kräutertee oder Wasser mit einer CBD Salbe.

Legal in Deutschland erhältlich

Was sich ganz besonders gut eignet, ist eine so genannte Hanfölmaske, bzw. eine Cannabidiol Maske. Weil die Haut sehr viel UV Strahlung ausgesetzt wird, führt das zu einer dünneren Hautschicht und quasi zu einer schnelleren Hautalterung. Die Haut wird in der Folge weniger elastisch und schlaff. Die Folge sind Falten und ein relativ gealtertes Hautbild. Schließlich wird die Haut auch anfällig für diverse Leberflecken. Durch die ganz besonderem enthaltenen Omega drei und Omega sechs Fettsäuren, welche im CBD enthalten sind wird die Haut dicker und auch das Kollagen vermehrt sich. Die Haut wird revitalisiert und regeneriert, Hauptprobleme werden automatisch behandelt. Das Cannabidiol interagiert ganz besonders mit den Oberflächenzellen der menschlichen Haut. So werden Falten effektiv minimiert. CBD gewinnt auch in der Hanf Naturkosmetik stark an Bedeutung. Auch jenen, die unter Hautekzemen oder sogar Schuppenflechten leiden, kann damit geholfen werden. Daher bietet Cannabidiol haltige Naturkosmetik eine sehr gute Alternative im Vergleich zu herkömmlichen Pflegeprodukten im Bereich der heutigen Kosmetik.
Hautsalben mit Cannabidiol sind rezeptfrei erhältlich. Auch für die tägliche Hautpflege eignet sich eine Hautcreme mit dem Inhaltsstoff besonders. So wird fahle Haut wieder gestrafft und es wird diversen Hautausschlägen vorgebeugt. Auch im Falle von Dehnungsstreifen oder Narben hilft das spezielle Cannabidiol Öl ganz besonders gut. Cannabidiol Seife wird aus 100 % biologischen Ölen hergestellt und kann im Alltag Verwendung finden. Sogar im Bereich der Intimpflege wurde ein spezielles Cannabinoid Gel entwickelt, das gegen bakterielle Infektionen hilft oder vorbeugt. Weil Cannabinoid Creme, bzw. Hanföl sowohl Feuchtigkeit spendet, als auch Falten minimiert wird es in letzter Zeit immer beliebter. Deshalb gibt es mittlerweile viele Cannabinoid Kosmetikprodukte auf dem Markt.

 

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Was ist CBD?

Cannabidiol (CBD) ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit

 
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